Ein Leitfaden für die Gurbani im Sikhismus
Der Gurbani ist die heilige Schrift des Sikhismus, einer Religion, die ihren Ursprung auf dem indischen Subkontinent hat. Dieser Leitfaden bietet einen Überblick über die Gurbani und ihre Bedeutung für den Sikh-Glauben. Es behandelt Themen wie die Geschichte der Gurbani, ihre Struktur und ihre Lehren.
Das Gurbani besteht aus Hymnen und Versen, die von den zehn Sikh-Gurus geschrieben wurden. Es ist die primäre Quelle der spirituellen Führung für Sikhs und gilt als der lebende Guru. Der Gurbani ist in drei Abschnitte unterteilt: den Japji Sahib, den Rehras Sahib und den Kirtan Sohila. Jeder Abschnitt enthält eine Vielzahl von Hymnen und Versen, die Anleitungen dazu geben, wie man ein moralisches und spirituelles Leben führt.
Das Gurbani ist ein wichtiger Bestandteil des Sikhismus, da es spirituelle Führung und einen moralischen Kodex für Sikhs bietet, nach denen sie leben können. Es lehrt die Bedeutung von Wahrheit, Gerechtigkeit und Mitgefühl und ermutigt Sikhs, ein Leben im Dienst an anderen zu führen. Der Gurbani betont auch die Bedeutung von Meditation und Gebet als Mittel zur Verbindung mit dem Göttlichen.
Der Gurbani ist ein wesentlicher Bestandteil des Sikhismus und bietet eine Quelle spiritueller Führung und moralischer Lehren. Es ist eine mächtige Quelle der Inspiration und bietet eine Grundlage für ein Leben im Glauben und Dienst. Dieser Leitfaden bietet einen umfassenden Überblick über die Gurbani und ihre Bedeutung für den Sikh-Glauben.
Gurbani ist ein zusammengesetztes Wort, das sich zusammensetzt aus:
- Gur bedeutet Führer oder Erleuchter.
- Bani bedeutet Wort.
Gurbani bezieht sich auf den Text der Heiligen Schrift des Sikhismus oder der Wort von Guru Granth Sahib . Sikhs verehren die Schrift des Granth als ihren immerwährenden Guru und betrachten Gurbani als Mittel der Erleuchtung und Erlösung. Der Schrift von Guru Granth gingen als Guru zehn spirituelle Meister oder Gurus voraus. Die Kompositionen von Gurbani sind poetisch. Das heilige Manuskript von Gurbani enthält die Schriften mehrerer der zehn Gurus und andere Erleuchtete:
- Bhagat bani - kann sich auf eine Auswahl beziehen, die in Gurbani enthalten ist und von Heiligen verschiedener Glaubensrichtungen, die als Bhagats bekannt sind, verfasst wurde.
- Dasam bani - bezieht sich auf Kompositionen von Tenth Guru Gobind Singh die nicht in Gurbani enthalten sind.
Aussprache: grr schön
Alternative Schreibweisen: gurbanee
Beispiele:
Vierte Guru Ram Das schrieb:
'Baanee guroo guroo hai baanee vich baanee amrit saarae||
Das Wort ist die Verkörperung des Guru und der Guru ist die Verkörperung des Wortes. In dem Wort ist das unsterbliche Elixier enthalten.
Gur baanee kehai saevak jan maanai partakh guroo nistaarae||5||
Das Wort des Guru weist darauf hin, dass jeder, der glaubt und danach handelt, vom Guru persönlich emanzipiert wird. ||5||' SGGS||982
Der fünfte Guru Arjun Dev schrieb:
'Gurbaanee ist jag meh chaanan karam vasai man aa-ae||1||
Das Wort der Gurus erleuchtet diese Welt, durch Gnade im Geist des Sterblichen wird es verweilen.' ||1|| SGGS ||67
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