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Gehören Sie zur Risikogruppe?

Wer ist besonders gefährdet?
Für bestimmte Personen kann die Ansteckung mit dem neuen Coronavirus gefährlich sein. Denn vor allem bei ihnen kann die Erkrankung schwer verlaufen. Besonders gefährdet sind:

Personen ab 65 Jahren

Schwangere Frauen

Erwachsene mit folgenden Vorerkrankungen:

  • Bluthochdruck
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Diabetes
  • Chronische Atemwegserkrankungen
  • Krebs
  • Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen
  • Adipositas Grad III (morbid, BMI ≥ 40 kg/m2)

Falls Sie unsicher sind, ob Sie zu den besonders gefährdeten Personen gehören, wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

So wird das neue Coronavirus hauptsächlich übertragen

  • Bei engem und längerem Kontakt: Wenn man zu einer erkrankten Person länger als 15 Minuten weniger als 1.5 Meter Abstand hält.
  • Durch Tröpfchen: Niest oder hustet die erkrankte Person, können die Viren direkt auf die Schleimhäute von Nase, Mund oder Augen von anderen Menschen gelangen.
  • Über die Hände Ansteckende Tröpfchen gelangen beim Husten und Niesen auf die Hände. Oder man berührt eine Oberfläche, auf denen sich Viren befinden. Sie gelangen an Mund, Nase oder Augen, wenn man diese berührt.

So können Sie sich schützen
Am besten schützen Sie sich vor einer Ansteckung indem Sie sich weiterhin an die Hygiene- und Verhaltensregeln halten. Es gelten folgende Empfehlungen:

  • Waschen Sie sich gründlich und regelmässig die Hände mit Seife.
  • Halten Sie Abstand zu anderen Personen (mindestens 1,5 Meter).
  • Folgen Sie der Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr und in allen öffentlich zugänglichen Innenräumen.
  • Befolgen Sie die Hygiene- und Verhaltensregeln auch, wenn Sie Freunde oder Familie treffen. Beispielsweise indem Sie beim Rausschöpfen des Essens nicht dasselbe Besteck anfassen und nicht aus demselben Glas trinken etc.
  • Vermeiden Sie Stosszeiten an Orten mit hohem Personenaufkommen (beispielsweise Pendlerzeiten im ÖV oder am Bahnhof, Einkaufen am Samstag). Wenn Sie sich trotzdem an Orten mit hohem Personenaufkommen aufhalten und den nötigen Abstand nicht einhalten können, empfehlen wir das Tragen einer Hygienemaske.

Unterstützungsangebote

Wir haben verschiedenste Unterstützungsangebote kompakt in einem Flyer für Sie zusammengestellt, den Sie hier downloaden können.

Online CoronaCheck

Der BAG Corona-Check ist ein Online-Hilfsmittel, mit dem Sie Ihr Risiko, sich angesteckt zu haben, rasch abschätzen können. Er umfasst Fragen zu Ihrer Person und zu allfälligen kürzlich aufgetretenen Symptomen. Basierend auf Ihren Antworten wird Ihnen umgehend mitgeteilt, wie Sie sich zu verhalten haben.
Link zum BAG Corona-Check

Empfehlungen für Risikogruppen

Gehören Sie zur Risikogruppe? Dann empfehlen wir Ihnen:

  • Bleiben Sie zuhause.
  • Benutzen Sie keine öffentlichen Verkehrsmittel.
  • Lassen Sie eine Freundin oder einen Nachbarn für Sie einkaufen oder nutzen Sie die verschiedenen Hilfeleistungen von Freiwilligen um das Lebensnotwendigste zu erhalten (z.B. pro Senectute)
  • Machen Sie geschäftliche und private Treffen via Skype oder ähnlichen Hilfsmitteln.
  • Vermeiden Sie Kontakte.
  • Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie Atembeschwerden, Husten oder Fieber haben. Rufen Sie sofort Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder ein Spital an. Auch am Wochenende. Sagen Sie, dass Sie im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus anrufen und ein erhöhtes Krankheitsrisiko haben. Beschreiben Sie Ihre Symptome.

Unterschied Coronavirus & Pollenallergie

Hier die wichtigsten Unterschiede zwischen dem Coronavirus und einer Pollenallergie

Beginn: Corona beginn plötzlich, die Pollenallergie jedes Jahr etwa zeitgleich
Augen & Nase: COVID-19 kaum Symptome, bei Pollenallerige Augen jucken, Nase rinnt oder verstopft
Atemwege: Trockener Husten und Kurzatmigkeit bei COVID-19, Atemnot bis Asthma bei Pollenallergie
Fieber: Corona = ja, Pollenallergie = Nein

Diese Übersicht soll bei einer ersten Orientierung helfen. Sie ersetzt keinesfalls eine genauere ärztliche Abklärung.