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Aktuelle Massnahmen

Bundesrats-Beschlüsse vom 19.03.2021

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 19. März 2021 entschieden, die Einschränkung für Treffen im Familien- und Freundeskreis in Innenräumen von fünf auf maximal zehn Personen zu lockern. Für weitere Öffnungen sei das Risiko eines unkontrollierten Anstiegs der Fallzahlen derzeit zu gross, nachdem die Zahl der Infektionen seit Ende Februar wieder zunimmt.

Bundesrats-Beschlüsse vom 24.02.2021

Läden und Märkte
Einkaufsläden und Märkte für Güter des nicht täglichen Bedarfs, Museen und Lesesäle von Bibliotheken können wieder öffnen. Die Anzahl der Kundinnen und Kunden muss beschränkt werden. An all diesen Orten gelten Maskenpflicht, Abstandhalten und Kapazitätsbegrenzungen, auch für Einkaufszentren als Ganzes.

Kultur-, Freizeit- und Sportbetriebe
Aussenbereiche von Zoos, botanischen Gärten sowie Sport- und Freizeitanlagen wie Kunsteisbahnen, Tennis- und Fussballplätze oder Leichtathletikstadien dürfen wieder öffnen. Hier gelten neben Kapazitätsbeschränkungen Maskentragpflicht oder Abstandhalten. Sportaktivitäten, die von Einzelpersonen oder in Gruppen bis zu 15 Personen mit Jahrgang 2000 oder älter ausgeübt werden, ohne Körperkontakt, im Freien und sofern eine Gesichtsmaske getragen oder der erforderliche Abstand eingehalten wird sind erlaubt. Wettkämpfe sind weiterhin verboten. Profispiele ohne Zuschauer sind weiterhin erlaubt. Kinos, Casinos, Bars, Discos und Tanzlokale bleiben geschlossen. Anlässe mit Publikum sind weiterhin verboten.

Veranstaltungen und Menschenansammlungen
Im Freien sollen private Veranstaltungen im Familien- und Freundeskreis sowie sportliche und kulturelle Aktivitäten mit bis zu 15 Personen statt 5 Personen wieder erlaubt sein. Vereins- oder Gemeindeanlässe sind keine spontanen Treffen, sie gelten vielmehr als Veranstaltungen und sind somit verboten. Dies gilt ebenso für andere Freizeitorganisationen wie Anlässe in Pfarrgemeinden, Quartiervereinen und anderen Vereinsaktivitäten. An privaten Veranstaltungen im Innern dürfen weiterhin maximal fünf Personen teilnehmen. Kinder werden mitgezählt.

Jugendliche
Jugendliche unter 20 Jahren sollen den meisten sportlichen und kulturellen Aktivitäten wieder nachgehen können. Zudem sollen Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit wieder zugänglich sein.

Restaurants
Gastronomiebetriebe müssen weiterhin geschlossen bleiben. Öffnen dürfen nur Take-aways, Schul- und Betriebskantinen sowie Hotelrestaurants für Hotelgäste. Auch Lieferdienste bleiben erlaubt.

Skigebiete
Über Skigebiete und Hotels entscheiden weiterhin die Kantone. Sie dürfen die Öffnung nur erlauben, wenn es die epidemiologische Lage zulässt und bei genügend Kapazitäten von Tests, Contact Tracing und Spitälern. Es müssen strenge Schutzkonzepte eingehalten werden. Après-Ski-Aktivitäten sind nicht erlaubt.

Homeoffice-Pflicht
Die Verpflichtung, möglichst zu Hause zu arbeiten, gilt weiterhin. Die Arbeitgeber sind verpflichtet, Homeoffice überall dort anzuordnen, wo dies aufgrund der Art der Aktivität möglich und mit verhältnismässigem Aufwand umsetzbar ist. Der Arbeitgeber schuldet den Arbeitnehmenden keine Auslagenentschädigung etwa für Strom- oder Mietkosten.

Maskenpflicht am Arbeitsplatz
Wo Homeoffice nicht oder nur zum Teil möglich ist, gilt in Innenräumen überall dort eine Maskenpflicht, wo sich mehr als eine Person in einem Raum aufhält. Wer sich von der Maskentragpflicht dispensieren will, braucht ein Attest einer Ärztin, eines Arztes, einer Psychotherapeutin oder eines Psychotherapeuten.

Schutz gefährdeter Personen
Besonders gefährdete Personen haben das Recht auf Homeoffice oder auf einen gleichwertigen Schutz am Arbeitsplatz. Ist das nicht möglich, muss der Arbeitgeber die betroffenen Arbeitnehmenden unter voller Lohnzahlung von der Arbeitspflicht befreien. In diesen Fällen besteht ein Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz.

Öffentliche Einrichtungen
Spitäler, Kliniken und Arztpraxen, soziale Einrichtungen (Anlaufstellen), Dienststellen der öffentlichen Verwaltung und der Polizei, Schalter von Betrieben des öffentlichen Verkehrs und die Autovermietung dürfen weiterhin öffnen.

Bundesrats-Beschlüsse vom 27.01.2021

Bund übernimmt Testkosten für Personen ohne Symptome
Neu übernimmt der Bund die Kosten für Tests an Personen, die keine Symptome aufweisen, wenn diese im Rahmen von Massentests durchgeführt werden. Damit sollen besonders gefährdete Menschen - etwa in Altersheimen - besser geschützt werden.

Ordnungsbussen werden eingeführt
Wer gegen Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus verstösst, kann ab dem 1. Februar mit einer Busse in der Höhe von 50 bis 200 Franken bestraft werden. Gebüsst werden kann etwa, wer an einer Haltestelle, im öffentlichen Verkehr oder in den Bahnhöfen keine Maske trägt. Aber auch die Durchführung und Teilnahme an verbotenen privaten Veranstaltungen kann gebüsst werden.

Dauer der Quarantäne wird verkürzt
Gemäss der bisherigen Regel muss eine Person ab dem letzten Kontakt mit einer infizierten Person in eine zehntägige Quarantäne. Diese kann nun mit einem negativen Testresultat ab dem siebten Tag beendet werden. Die Testkosten muss die Person selber tragen. Für die Aufhebung der Quarantäne sind die kantonalen Behörden zuständig.

Verkürzte Reisequarantäne
Nicht nur die Kontakt-Quarantäne kann mit einem negativen Test am 7. Tag verkürzt werden, dasselbe gilt auch für Einreisende aus Staaten mit einem erhöhten Ansteckungsrisiko. Sie müssen künftig bei ihrer Einreise einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden ist. Anschliessend begeben sie sich in Quarantäne.
Am 7. Tag kann diese mit einem negativen Testresultat beendet werden. Personen die mit dem Flugzeug aus Ländern einreisen, die nicht zu den Risikogebieten zählen, müssen bei der Einreise einen negativen Test vorweisen. Die Kontrolle erfolgt beim Einsteigen in das Flugzeug.

Kontaktdaten von allen Einreisenden
Bei den Einreisenden wurden bisher nur Kontaktdaten von Personen aus Risikostaaten systematisch erfasst. Der Bundesrat weitet die Erfassung der Daten nun auf alle Personen aus, die in die Schweiz einreisen. Die Daten werden neu mit einem elektronischen Einreiseformular erfasst.

Hilfe für Kulturschaffende
Der Bundesrat hat entschieden, dass Kulturschaffende rückwirkend auf den 1. November 2020 Ausfallentschädigungen erhalten sollen. Dieser Entscheid muss noch vom Parlament bewilligt werden. Dadurch soll eine Unterstützungslücke vermieden werden. Die Gesuche stellen die Kulturschaffenden bei den Kantonen, die die dafür notwendigen gesetzlichen Grundlagen schaffen müssen.

Impfen in Apotheken / Masken werden nachgeprüft
Des Weiteren finanziert der Bund künftig auch das Impfen in der Apotheke. So können die Kantone die Apotheken in ihre Impfstrategie einbinden. Und schliesslich hat der Bundesrat entschieden, wie es mit den beim Bund und den Kantonen gelagerten Atemschutzmasken weitergehen soll, die möglicherweise nicht sicher sind. Diese Masken waren zu Beginn der Pandemie vom Bund eingekauft worden, als diese noch schwer erhältlich waren. Erfüllen diese Masken die Sicherheitsstandards nicht, dürfen sie nicht mehr verwendet werden.

Wirtschaftshilfen sollen aufgestockt werden
Der Bundesrat will die Wirtschaftshilfen wegen der Coronavirus-Pandemie erneut aufstockten. Er beantragt im Parlament, die Gelder für Härtefälle auf fünf Milliarden Franken zu verdoppeln. Weiter will er für Arbeitslose die Taggeldbezugsdauer um drei Monate verlängern.

Seit 18. Januar gilt:

  • Einkaufsläden und Märkte müssen schliessen. Ausnahme sind Geschäfte mit Güter des täglichen Bedarfs an. Waren abholen ist erlaubt. Läden, Tankstellen und Kioske dürfen neu auch wieder nach 19 Uhr sowie sonntags offen haben.
  • Private und treffen im öffentlichen Raum sind auf fünf Personen begrenzt (Kinder inklusive).
  • Homeoffice: Zu Hause arbeiten ist Pflicht, wenn «mit verhältnismässigem Aufwand» möglich. Es gibt keinen Anspruch auf Auslagenentschädigungen.
  • Restaurants sowie Kultur-Sport- und Freizeitanlagen bleiben weiterhin bis Ende Februar geschlossen.
  • Verschärfte Maskenpflicht: Wo nicht im Homeoffice gearbeitet werden kann, muss zwingend Maske getragen werden, wenn sich mehr als eine Person in einem Raum aufhält
  • Besonders gefährdete Personen werden zusätzlich geschützt: Sie haben das Recht auf Homeoffice oder eine Beurlaubung.

Härtefall-Verordnung wird gelockert
Gleichzeitig lockert der Bundesrat die Bedingungen für finanzielle Hilfen für Härtefälle. Als solche gelten alle, die mindestens 40 Tage auf behördliche Anordnung schliessen mussten – ein Beweis des Umsatzrückgangs ist nicht mehr nötig.

Zudem erhöht der Bundesrat die Obergrenzen für À-fonds-perdu-Beiträge: Sie werden auf 20 Prozent des Umsatzes – maximal 750’000 Franken pro Unternehmen – erhöht.
Mehr Informationen finden Sie auf der Website des SECO
oder auf der Website des Kantons Graubünden

Schutzkonzepte - Aktion "Ich schütze dich und mich"

Schutzkonzepte der Branchen

Hier finden Sie Informationen, Links und Dokumente für Betriebe.

Schutzkonzepte des Bundes - Konzeptvorlagen für Branchen und Unternehmen
Auf dieser Website finden Sie das Musterschutzkonzept für Branchenverbände sowie Standard-Schutzkonzepte für Unternehmen.

Informationen zur Kampagne und Selbstdeklarationen

Die Stadt Chur hat im Zuge der ersten Lockerungen im Frühling eine Kampagne lanciert, welche den Schutz der Risikogruppen sicherstellen soll. Die Kampagne bietet den Unternehmen eine Möglichkeit, ihre Schutz- und Hygienemassnahmen einheitlich und klar gegen aussen zu zeigen. Die Aktion wird unterstützt durch eine Kommunikationskampagne, für welche sich verschiedene bekannte Churerinnen und Churer zur Verfügung gestellt haben.

Videobotschaft des Stadtpräsidenten Urs Marti zur Kampagne "Ich schütze dich und mich"

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